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Tag der seltenen Erkrankungen 2010



Es ist 11 Uhr morgens in Basel im Kollegiengebäude 1 am Petersplatz. Langsam, ganz langsam kommen die ersten Interessierten an die Stände.

Unser Infostand ist bunt geschmückt mit Blumengirlanden, grünen Luftballons und interessantem Informationsmaterial. „Wissen heilt“ – unter diesem Motto steht diese Veranstaltung, die dieses Jahr zum ersten Mal stattfindet: auf dem Tagesprogramm stehen neben den kulinarischen Höhepunkten aus aller Welt vor allem der Austausch zwischen den Betroffenen und der Forschung.



„Swiss Vision“ haben die Veranstalter diesen Austausch genannt. Erfahrungen aus aller Welt spiegelt sich auch immer wieder in den Gesprächsfetzen wieder, die man auf dem Gang vernimmt: da wird englisch,, deutsch, schwyzerdütsch oder italienisch gesprochen mit einer Selbstverständlichkeit, wie es sie nur in der Schweiz geben kann.

Insgesamt ist allerdings der Besucherstrom eher verhalten, sodass die Veranstalter sich überlegt haben, für das nächste Jahr mehr Werbung im Vorfeld zu betreiben. Dies war ein kleiner Wermutstropfen bei der insgesamt recht engagiert organisierten Veranstaltung.

Am Nachmittag beginnen die Vorträge, die insgesamt durch ihre Professionalität bestechen. Der Vortrag der SICH war ziemlich spät am Nachmittag angesetzt, sodass neben den Veranstaltern, einigen Verbandsvertretern nur noch spärlich Publikum anwesend war. Dies war etwas schade, zumal das Interesse für den Vortrag sowohl von ärztlicher Seite als auch vom allgemeinen Publikum sehr gross war.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieser erste Tag der seltenen Krankheiten in Basel kein Publikumsmagnet war, es allerdings dennoch gut und richtig war, dass sich die SICH dort präsentiert hat und sicherlich auch nächstes Jahr präsentieren wird. Es wäre daher wünschenswert, wenn auch einige Vereinsmitglieder vielleicht vorbei schauen könnten oder Familienmitgliedern und Freunden von dieser Veranstaltung erzählen könnten, damit der Tag der seltenen Krankheiten nicht zum Tag des Einzelnen degradiert wird.

In diesem Sinne hoffe ich, dass wir nächstes Jahr möglichst viele Menschen an unserem bunt geschmückten Stand begrüssen können.







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